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Fredi Nussbaum

Executive Chef



Fredi Nussbaum über seine neue Aufgabe als Executive Chef, das erste Treffen mit Cyrille Anizan und die Zusammenarbeit mit André Jaeger.

Was ist das für ein Gefühl, die Rôtisserie nach 25 Jahren abzugeben?

Es ist ein Schritt, den ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge mache. Einerseits sind 25 Jahre doch eine sehr lange Zeit ist – fast ein Drittel des ganzen Lebens. Wenn man in dieser Zeit jeden Tag 13 Stunden dafür arbeitet, dass alles klappt, so ist das Loslassen natürlich nicht so einfach. Als Executive Chef bin ich immer noch Chef von allem, auch wenn ich selbst nicht mehr so oft selbst «am Herd stehe». Das heisst, ich kann gar nicht ganz loslassen. Das lachende Auge muss sich also erst noch zeigen, da die Arbeit bis jetzt nicht weniger geworden ist. Ziel wäre es, etwas Verantwortung abzugeben und diese Zeit in anderes zu investieren.

Was schätzen Sie an Cyrille?

Ich habe mit Cyrille in den letzten drei Jahren nicht einfach einen Sous Chef gehabt, sondern eine tägliche Entlastung und eine echte Unterstützung in allen Bereichen – bis hin zur Ideensuche für neue Kreationen. Mit seinem Einsatz hat er mir mehr Zeit verschafft für administrative Arbeiten und die vielen anderen Aufgaben.

Wie kam Cyrille zum Storchen?

Eigentlich haben wir uns eines Tages ganz per Zufall kennengelernt. Ich sass im Zug nach Zürich und habe das Pistor-Magazin gelesen. Da sprach er mich an und fragte, ob ich Koch sei. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Irgendwann merkten wir dann auch, dass wir den gleichen Bus nehmen und nur 100 Meter voneinander im gleichen Ort wohnen.

Was schätzt Cyrille an Ihnen?

Keine Ahnung, das müsste er schon selber sagen ...

(Cyrille kommt dazu) ... Fredi ist extrem gut organisiert, superpragmatisch und sehr ruhig. Wenn er aber etwas sagt, hat es immer Hand und Fuss. Kurz: Ein Top-Chef!

Was bringt die neue Aufgabe als Executive Chef mit sich?

Ich bin verantwortlich für alles – vom Personalmanagement bei Ferienabwesenheiten und Freitagen über das Prüfen und Optimieren von Abläufen, Qualitäten und Rendite bis hin zum Planen von Karten mit Barchetta-Chef Matthias Hutter. Kurz: Ich muss schauen, dass das Ganze funktioniert und dass alles stimmt.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit André Jäger?

Das funktioniert sehr gut. Natürlich besteht immer das Risiko, dass zu viele Köche den Brei verderben. Aber wir sind nur drei und wir machen auch keinen Brei, sondern kreieren feine Gerichte.

Wenn Sie auf Ihre Kochlaufbahn zurückblicken – was würden Sie ändern?

Ich bin jetzt schon seit 40 Jahren Koch – eigentlich Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viele Lernende den Kochberuf an den Nagel hängen. Meine Mutter hat mich zum Kochen gebracht und ich habe den Schritt nie bereut. Klar gibt es wie überall positive und negative Aspekte. Aber das Positive überwiegt bei mir. Ich würde es wieder so machen ...

  • Unser Dream Team

    Cyrille Anizan, André Jaeger und Fredi Nussbaum

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